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NützlichesVNCEine Virtuelle Maschine benutzt meistens ein eigenes Fenster für ihre Ausgaben. Man kann sie aber auch so starten, dass man sie nur dann zu sehen bekommt, wenn man einen VNC-Viewer startet. Hierzu verwendet man die Option -display vnc=:n. Statt n gibt man an, welche Display-Nummer verwendet werden soll, etwa so: qemu-system-i386 ... -display vnc=:0 Den VNC-Viewer startet man dann mit der IP-Nummer des verwendeten tap-Interfaces gefolgt von einem Doppelpunkt und n. Beispiel: vncviewer 192.168.206.1:0 Eine alte Maschine wiederbelebenMit qemu kann man alten Backups zu neuem Leben verhelfen oder das Leben von Rechnern „verlängern“, die stillgelegt werden sollen. Was im ersten Fall zu tun ist, hängt davon ab, wie das Backup entstanden ist. Im zweiten Fall fertigt man mit dd Abbilder der Festplatten an und verwendet diese dann in einer qemu-Konfiguration. Sollten Änderungen nötig sein, mountet man die entsprechende(n) Partition(en) wie im vierten Abschnitt beschrieben und führt diese Änderungen bei „abgeschalteter“ VM durch. Mit dd erzeugte Festplattenabbilder entsprechen dem RAW-Format und müssen vor dem Mounten nicht konvertiert werden. Headless VMGibt man beim Starten einer VM die Option -display none an, erfolgt gar keine Bildschirmausgabe. Möchte man mit so einer virtuellen Maschine arbeiten, muss man sich zum Beispiel per ssh einloggen. Das Gastsystem „sieht“ zwar eine Grafikkarte, aber deren Ausgabe wird von qemu nicht angezeigt. Weiter zu: Ergänzungen und Nachträge
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