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Virtuelle Festplatte mountenDaran denken: Zum Mounten muss man ‚root‘ sein oder über entsprechende Rechte verfügen. Zunächst sieht man nach, welches Format vorliegt: qemu-img info platte.img Bei Bedarf konvertiert man die virtuelle Platte ins RAW-Format: qemu-img convert platte.img -O raw platte.raw.img Dann kann man nachsehen, wie die virtuelle Festplatte partitioniert ist: fdisk -lu platte.raw.img ergibt beispielsweise
Disk foo: 10.7 GB, 10737418240 bytes -l ist das bekannte „list“. Die Option -u bewirkt, dass als Einheiten Sektoren angezeigt werden. Bei welchem Sektor eine Partition beginnt, steht in der Spalte „start“ der Ausgabe von fdisk. Den hier stehenden Wert multipliziert man mit der Sektorgröße und gibt das Ergebnis als Option beim Mounten an: mount platte.raw.img /media/temp -o loop,offset=32156 -t ext3 Mit -o gibt man dem Mount-Befehl Optionen auf den Weg – auf -t folgt die Angabe, welches Dateisystem sich auf der betreffenden Partition befindet. Wenn man sich das Ausrechnen des Offsets sparen möchte, kann man die Shell rechnen lassen: mount platte.raw.img /media/temp -o loop,offset=$((512*63)) Wer virtuelle Partitionen mounten möchte, ohne sie konvertieren zu müssen, kann das nach Installation des Pakets kpartx und Laden des Moduls nbd (modprobe nbd). Wie das geht, steht im letzten Abschnitt. Weiter zu: Ins Netz
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