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Wir bauen uns eine Piepliothek!Dass auf einem Arduino standardmäßig eine LED verbaut ist, die man über den Digital-Pin 13 schalten kann, ist eine prima Sache, denn damit ist wenigstens minimale Kommunikation möglich. Man kann die LED zum Beispiel kurz aufblinken lassen, wenn ein Signal empfangen wurde oder wenn eine neue „loop()-Runde“ beginnt. Sehr viel praktischer ist ein Piezo-Schallwandler. So ein Ding gibt es für weniger als 1 € und man kann damit deutlich mehr signalisieren als nur zwei Zustände. Zudem ist egal, ob sich der Schallwandler im Blickfeld befindet oder nicht – man hört ihn ja und kann sich auf anderes konzentrieren. Ich finde diese Pieper dermaßen praktisch, dass ich immer mindestens einen in Reserve habe. Die meisten Basteleien beginne ich damit, dass ich einen solchen Piezo-Schallwandler anschließe – oft an Pin D4, denn die Möglichkeiten, via D0 und D1 seriell zu kommunizieren oder über D2 und D3 extern Interrupts auslösen zu können, halte ich mir gerne offen. Damit die Handhabung des Piepers schön einfach ist, habe ich mir eine Bibliothek geschrieben. Wie es sich für eine Arduino-Bibliothek gehört, besteht sie aus drei Dateien:
Diese drei Dateien habe ich auf meinem Computer im Verzeichnis ~/sketchbook/libraries/Piezo gespeichert. Deren Inhalte:
Piezo.h
#ifndef PIEZO_H Piezo.cpp
#include <Arduino.h> keywords.txt
Piezo KEYWORD1 Daran denken: Die Bibliothek steht erst zur Verfügung, wenn die IDE neu gestartet wurde. Wer mag, kann sich die Pieptöne anhören: REC000.mp3 EinsatzDer Einsatz der Bibliothek ist denkbar einfach:
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